Ein Leben in Armut

Menschen die durch eine psychische Erkrankung lange arbeits- oder erwerbsunfähig sind, haben ein sehr hohes Risiko im Alter ein Leben in Armut zu führen. Die Berufsunfähigkeitsrente ist aus dem sozialen Leistungskatalog gefallen. Sie wurde durch die Erwerbsunfähigkeitsrente ersetzt. Im Jahr 2012 betrug die durchschnittliche Leistung rund EUR 600 im Monat.

Die Verbreitung von psychischen Erkrankungen sind nicht nur auf biologische Veranlagungen oder ein bestimmtes Krankheitsbild zurück zu führen. Ein Schicksalsschlag, eine schwere Krankheit oder ein Verlust können unvorbereitet Auslöser für eine psychische Erkrankung sein. Gerade der Verlust des Arbeitsplatzes führt bei Langzeitarbeitslosen überdurchschnittlich oft zu psychischen Krankheiten. Aktuell sind 37 Prozemt der Hartz-IV-Empfänger psychisch krank.

Mit der Krankheit beginnt der Kampf um Zuständigkeiten. Leistungen der Krankenkasse stehen denen des Rententrägers gegenüber. Kompetenzen für einzelne Maßnahmen sind für den Laien kaum zu durchschauen.

Neben der Krankheit und dem Kampf mit Formalitäten geraten wichtige Dinge wie die Altersabsicherung in den Hintergrund.

Hierfür stehen wir Ihnen zur Seite. Wir hören zu, beraten und begleiten. Wir helfen Ihnen bei der Beantragung wichtiger Grundabsicherungen und Leistungen, welche der Gesetzgeber für Sie zur Verfügung stellt.